LEXIS


Bund(stab)

フレット
(きざ)

Markierung auf dem Griffbrett (ursprünglich mit einem Band, heute mit metallenen Stäbchen, teilweise auch lediglich optisch), die jeweils in Halbtonschritten (d.h. chromatisch) den Abstand zwischen den auf den darüber liegenden Saiten kenntlich macht.

Baßukulelen sind i.d.R. bundlos, weil die Saiten so dick sind und die Saitenlage damit so niedrig, daß sie schnarren würden.

Scharfe Bundenden

Wenn die Enden der Bünde aus dem Griffbrett herausragen, kann dies das Spielen erschweren. Dies kann als Produktionsfehler auftreten, aber auch dann, wenn sich das Griffbrett durch Veränderungen der Luftfeuchtigkeit verzogen hat. Für die Reparatur empfiehlt sich die Verwendung eines preiswerten Fingernagel-Schleifblocks (Buffer) mit unterschiedlich groben Seiten. Zunächst wird der Korpus dort, wo das Griffbrett in den Korpus übergeht, mit einem Stück Klebeband abgeklebt. So soll vermieden werden, den Korpus mit dem Schleifblock versehentlich zu beschädigen. Die gröbste Oberfläche des Schleifblocks wird jetzt vier bis fünf Mal an den Seiten des Griffbretts entlanggeführt, um die Bundenden abzuschleifen. Sollten sie immer noch scharf sein, wird dieser Vorgang wiederholt. Anschließend werden die Bundenden mit den feineren Flächen des Schleifblocks geglättet und poliert.